Die London Times sagte im Jahr 1894 voraus, daß bis 1950 die Straßen mit einer 3 Meter hohen Mistschicht bedeckt sein würden, ein Kolumnist in New York berechnete, daß die Pferdeäpfel im Jahr 1930 bis zum 3. Stock der neuen Wolkenkratzer reichen würden. Riesige Flächen außerhalb der Städte wurden für die Endlagerung der ungeheuren Mistmengen benötigt – teilweise spiegelt sich das noch heute in Namen wie „Rieselfeld“ etc. wieder.

Mit dem Aufkommen des Automobils, welches sehr schnell auch für den Transportbereich entdeckt wurde, verschwand das Problem innerhalb weniger Jahre. Das bedeutete aber nicht das Aussterben der Pferde; statt dessen verbesserte sich deren Situation entscheidend.

Der spätere Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 2008, Paul Krugman behauptete 1998 „Das Internet wird nicht mehr Einfluß auf die Wirtschaft haben als das Faxgerät“.

Bill Gates meinte sogar 1994 „Im Internet ist für uns nichts zu verdienen“.

Die einfachen Leute sagen nur: „Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt!“

Ja es stimmt, die Digitalisierung wird kommen. Ja, sie wird vermutlich auch Arbeitsplätze vernichten. Aber ja, sie wird auch neue Arbeitsplätze schaffen. Die Aufgabe der Politik ist es nun diese beiden Tatsache mit einander zu verbinden und schon heute mit diversen Schulungsangeboten und Ausbildungsmöglichkeiten Rechnung zu tragen. Was in einer modernen Welt mit Sicherheit immer weniger gebraucht werden wird, sind unausgebildete und billige Arbeitskräfte, die aus Billiglohnländern zu uns importiert werden.

 

JEDER ZEHNTE BALD ARBEITSLOS – Digitalisierung zerstört 3,4 Millionen Stellen


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